Evangelisch-methodistische Kirche

Schmitten-Brombach im Taunus

Hallo,


schön, dass Sie vorbeischauen...

Am Morgen war ich unterwegs zu einer Sitzung, der Verkehr war dicht, das Radio lief, plötzlich fiel in den Nachrichten das Wort Treisberg. Nun hatte der Sender meine fast volle Aufmerksamkeit. In einer Weihnachtsbaum-Schonung zwischen Brombach und Treisberg waren von 250 Tannen die Spitzen abgeschnitten und abgebrochen worden. Ein hoher Verlust für die Gemeinde und ein trauriges Symbol für Gewalt, die noch nicht einmal vor Weihnachtsbäumen Halt macht.


Der Weihnachtsbaum steht symbolisch für den Baum im Paradies, Weihnachten feiern wir, dass Jesus die Tür zum Paradies wieder geöffnet hat, mit ihm ist Gemeinschaft mit Gott möglich, eine neue Zeit hat begonnen.

Und nun sind den Bäumen die Spitzen genommen worden. So ganz paradiesisch geht es in unserer Welt auch Weihnachten nicht zu. Im persönlichen Leben ist nicht plötzlich alles gut, nur weil Weihnachten vor der Tür steht, und auch zu unserer Weltlage scheint ein gekappter Paradiesbaum besser zu passen als manch prachtvolles Exemplar. Jesus ist nicht prachtvoll in diese Welt gekommen, sein Geburtsort war ein Stall. Seine Berufung war, sich einzusetzen für Verletzte, Gestrauchelte und Arme. Er wischte ihr Leid nicht einfach weg, zauberte sozusagen neue Spitzen auf geschundene Weihnachtsbäume, sondern er wurde einer von ihnen, ging Wege mit ihnen, nahm sich ihrer Not an und setzte mit Heilungen Zeichen, dass Gott sie sah und Gutes für sie wollte. Er gab den Menschen Hoffnung, weil Gott sie liebte und an ihrer Seite blieb, in diesem Leben bis in Ewigkeit.

Jesus feiert auch dieses Weihnachten mit uns und geht unsere Wege mit. Er lädt uns ein, dass wir mit unserer Not zu ihm kommen, mit unseren Wunden und abgebrochenen Träumen, damit er uns nahe sein kann, damit er uns in die Arme nehmen und unseren Blick auf Gott richten kann. Denn Gott hilft und führt auch in Dunkelheit. Noch sind wir nicht im Paradies, aber die Tür steht offen.

Eine frohe und gesegnete Advents- und Weihnachtszeit wünsche ich Ihnen und euch von Herzen

Cornelia Trick 

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Veranstaltungshinweise im Dezember auf einen Blick:




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Monatsspruch für Dezember: 

Wer im Dunkel lebt und wem kein Licht leuchtet, der vertraue auf den Namen des Herrn und verlasse sich auf seinen Gott.              
 
(Jasaja 50, Vers 10)
 
 


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