Evangelisch-methodistische Kirche

Schmitten-Brombach im Taunus

Hallo

schön, dass Sie vorbeischauen...

Wer schon einmal eine Wüstenlandschaft erleben durfte, war vielleicht genau so fasziniert davon wie ich. Dies ist für uns Europäer eine komplett ungewohnte Umgebung, fremd und exotisch. Ein grenzenloser weiter Blick, feinster Sand, Stille, Einsamkeit - wenn man alleine dort ist.

Wüstenfoto

Und lebensfeindlich! Man spürt das Existenzbedrohliche! Wer hier unvorbereitet hineingerät, ohne Nahrung, Wasser und angemessene Kleidung, für den kann es schnell anstrengend, ja gar bedrohlich werden. Wir hatten in unserem Urlaub nur mal einen kleinen Abstecher in die Wüste gemacht, ich wollte das mal erleben. Aber ich hatte doch auch ein mulmiges Gefühl, immer unser Auto im Blick, quasi unsere Heimkehr-Versicherung.

Wüste war schon immer das Sinnbild für Herausforderung, für Lebens-, ja ÜBER-lebenskampf. Hier gerät die menschliche Existenz an ihre Grenzen! Man ist der Natur ausgeliefert, angewiesen auf gute Vorbereitung und gegebenenfalls Unterstützung, Erfahrung und Hilfe. Hunger und Durst, erbarmungslose Hitze und fröstelnde Kälte fordern ihren Tribut.

Orientierungslosigkeit ist eine weitere Gefahr. Verlaufen in der Wüste? Eine grausige Vorstellung!

In einem Vortrag hieß es einmal, Wüste ist ein fruchtbarer Boden: hier gedeiht Entbehrung, Not, Angst, Verzweiflung, Sehnsucht nach Hilfe.

Wie komme ich in diesen Tagen auf das Wüstenbild? Unsere derzeitige regnerische Wetterlage in Deutschland kann es wohl nicht sein! Auch leide ich keinen körperlichen Durst oder Hunger. Aber bei dem Wort „Sehnsucht“, da regt sich etwas in mir! Vielleicht findet sich jemand in dem Begriff „Not“ wieder, „Angst“ oder gar „Verzweiflung“?

Der Psalm 121 ist wohl einer der bekanntesten Psalmen und wurde von Pilgern als Wallfahrtslied auf dem Weg nach Jerusalem gesungen:

1 Ich erhebe meine Augen zu den Bergen: Woher kommt mir Hilfe? 2 Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde erschaffen hat. 3 Er lässt deinen Fuß nicht wanken; dein Hüter schlummert nicht ein. 4 Siehe, er schlummert nicht ein und schläft nicht, der Hüter Israels. 5 Der HERR ist dein Hüter, der HERR gibt dir Schatten zu deiner Rechten. 6 Bei Tag wird dir die Sonne nicht schaden noch der Mond in der Nacht. Der HERR behütet dich vor allem Bösen, er behütet dein Leben. 8 Der HERR behütet dein Gehen und dein Kommen von nun an bis in Ewigkeit. (Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift)

Auch wenn uns diese Verse sicher nicht unbekannt sind, manche von uns sie in- und auswendig aufsagen können, so sind sie gerade in diesen Tagen so tröstlich.  Welch ein schönes und Mut-machendes Bild wird hier beschrieben: unterwegs, fern der Heimat, scheinbar schutzlos den Äußerlichkeiten ausgeliefert, suchend nach Hilfe, wird mir der Schutz des HERRN zugesagt.

Seien Sie herzlich gegrüßt, wo auch immer Sie diese Zeilen lesen. Bleiben Sie behütet und dem Schutz unseres Gottes anbefohlen. 

Johannes Fritz

(Sie möchten uns schreiben? Einfach auf diesen Satz klicken. Auch wenn Sie Interesse an unserem aktuellen Gemeindebrief haben, schreiben Sie uns bitte eine Nachricht. Es gibt ihn digital als PDF-Datei oder als Druckversion postalischem Versand)


Aktueller Hinweis: Unsere Pastorin Cornelia Trick ist schwer erkrankt und steht bis auf weiteres der Gemeinde nicht zur Verfügung. Unsere Fürbitte und besten Wünsche begleiten sie und ihre Familie.

Der Gemeindebetrieb und die Veranstaltungen finden mit Vertretungen weiter statt. 

Kontakt zum Gemeindebüro:
Telefon: (06081) 3348
E-Mail: info@emk-brombach.de

Veranstaltungshinweise im September auf einen Blick:

Monatsübersicht


Stand: September 2021

In unseren Gemeinderäumen gelten die aktuellen Corona-Regeln:

  • Besuch bitte nur nach vorheriger Anmeldung
  • FFP2-Masken sind im Gebäude zu tragen
  • die Händedesinfektion an den Eingängen nutzen
  • bitte auf Abstand untereinander achten
  • an den Sitzplätzen können die Masken abgesetzt werden
  • Singen mit Maske ist im Gottesdienst wieder möglich

Anmeldungen zu den jeweiligen Sonntagen bitte an Anja Förster Henrici, telefonisch oder per Mail (auch1234@gmx.de) bis Freitag vorher.

Die Kinderkirche parallel zum Gottesdienst findet in der Schulzeit wieder 14-täglich statt und ist OHNE Mund- und Nasenmaske möglich.

Vielen Dank für die Rücksichtnahme untereinander. Wir informieren, sobald es wieder Änderungen gibt.

Die Gemeindeleitung





Monatsspruch für September: 

Ihr sät viel und bringt wenig ein; ihr esst und werdet doch nicht satt; ihr trinkt und bleibt doch durstig; ihr kleidet euch, und keinem wird warm; und wer Geld verdient, der legt’s in einen löchrigen Beutel.           
 
(Haggai Kap. 1, Vers 6)
 

 


     (zur Weiterleitung bitte Grafik anklicken)



Aktuelle Hinweise


  • Zu unserer Monats-übersicht kommen Sie hier: Link
     




    
  
 
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